Libya The Revolution and Me

2013 | 76 Min. | HD | arabisch/ englisch/ deutsch | Work in Progress

„Libyen – Die Revolution und Ich“ ist das Zeugnis einer Reise zu den Rebellen, Freiheitskämpfern und Revolutionären, die alles dafür gaben, um Libyen von der Diktatur zu befreien. In ihrem Film dokumentiert die Filmemacherin Nic Nagel aus nächster Nähe, wie sich die turbulenten Proteste der Bevölkerung immer weiter ausbreiten. So lange, bis die Revolution in einen Krieg umschlägt, bei dem es um nichts weniger als die Zukunft des Landes geht.

Gerade einmal 14 Tage hatten die Bewohner im Osten Libyens gebraucht, um sich von der langjährigen Herrschaft des Gaddafi-Regimes zu befreien. Im März 2011 wird Nic Nagel wird von einem libyschen Fahrer an der Grenze zu Ägypten abgeholt. Alleine und nur mit ihrer Kameraausrüstung im Gepäck reist sie ins Zentrum der jungen Revolution. Als sie in der Hafenstadt Bengasi, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Ost-Libyens, ankommt ist die Stimmung überwältigend.

Diese Stimmung, die bald „Bengasi-Feeling“ genannt wurde, hat sich wie ein Feuer über der Stadt ausgebreitet. Die Straßen sind überall mit Symbolen der Freiheit dekoriert. Im Hotel Tibesty wimmelt es von Journalisten aus aller Welt. Kein Wunder, schließlich ist der Grenzübergang zu Ägypten in der Hand der Revolutionäre. Das ermöglicht den Journalisten, direkt vor Ort über das Geschehen zu berichten.

Leider liegt es in der Natur der Abendnachrichten, dass nie genug Zeit ist, um den Menschen nahe zu kommen. Und so muss auch Nic nach einigen Wochen abreisen.

Im Mai reist Nic mit der Dokumentafilmerin Helga Reidemeister und dem Kameramann Lars Barthel nach Afghanistan. Es ist ihre fünfte Reise in das Land am Hindukusch. Die Situation in Kabul in noch schlechter als das letzte Mal. Der Krieg scheint immer aussichtsloser und die Stimmung ist gedrückt. Ihre afghanischen Freunde sprechen nur noch davon, das Land zu verlassen.

Nic sehnt sich nach Libyen zurück.

Im Sommer entscheidet sich Nic, nochmals alleine dorthin aufzubrechen. Aufträge von deutschen Fernsehsendern hat sie keine. Und Zeit für die Aquise von finanziellen Mittel bliebt auch keine. Denn trotz einiger Rückschläge und schwerer Verluste im Raum um die Stadt Misrata ist für die Rebellen die Befreiung der Hauptstadt Tripoli mittlerweile in greifbare Nähe gerückt.

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